Analyse

So beschäftigt die Deutschen das Thema Krebs

Von der Methadon-Debatte bis hin zu Erfolgschancen von Immuntherapien, das Thema Krebs beschäftigt die Öffentlichkeit wie kein zweites.

Drei von vier Befragten geben an, jemanden in ihrem Umfeld zu kennen, der von Krebs betroffen war oder ist. (Foto:flickr/jennifrog/CC BY 2.0)

Drei von vier Befragten geben an, jemanden in ihrem Umfeld zu kennen, der von Krebs betroffen war oder ist. (Foto:flickr/jennifrog/CC BY 2.0)

Über 40 Prozent der Frauen und etwa jeder zweite Mann in Deutschland erkranken im Laufe ihres Lebens daran, nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache. Gleichzeitig macht die medizinische Forschung Fortschritte: Krebs kann sich heute von einer akut lebensbedrohlichen zu einer chronischen Erkrankung wandeln. Diagnosen und Therapien werden immer zielgerichteter, so dass mehr Menschen individualisiert behandelt werden, mit dem Ziel, dass sie länger gut leben können. Das forschende BioPharma-Unternehmen AbbVie Deutschland hat die Meinung der Bevölkerung zum Thema Krebs und zur Terminvereinbarung mit Ärzten in Zusammenarbeit mit Kantar EMNID in seiner repräsentativen Umfrage AbbVie Healthcare Monitor erhoben.

70 Prozent der Befragten fürchten sich am meisten vor Krebs. Damit wird die Erkrankung deutlich bedrohlicher eingestuft als andere: Als Antwort auf die offene Frage, vor welcher Erkrankung sie sich am meisten fürchten, nannten gerade einmal 11 Prozent der Befragten Alzheimer und nur 7 Prozent Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Für eine etwaige Krebsbehandlung wäre die Mehrheit bereit, lange Fahrtstrecken zurückzulegen: 86 Prozent der Befragten würden wöchentlich bis zu 25 Kilometer zur Behandlung fahren, jeder Fünfte wäre sogar bereit, wöchentlich bis zu 100 Kilometer zurückzulegen.

Drei von vier Befragten geben an, jemanden in ihrem Umfeld zu kennen, der von Krebs betroffen war oder ist. Dies hatte bei über einem Drittel ein verändertes Informationsverhalten zur Folge: 36 Prozent der Befragten haben sich im Zuge der Erkrankung in ihrem Umfeld intensiv über mögliche Krebstherapien informiert. Informationen von Fach- und Hausärzten genießen bei 80 Prozent eine hohe Glaubwürdigkeit, Zeitschriften und TV gelten immerhin noch bei 12 Prozent als vertrauenswürdig, soziale Medien nur bei 5 Prozent.

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