Erhöhte Aufmerksamkeit bei Candida-auris-Fällen notwendig

Candida auris wurde 2009 erstmals beschrieben und kann sowohl invasive Infektionen als auch Kolonisationen verursachen. In den letzten Jahren wurde beobachtet, dass C. auris auch im Rahmen nosokomialer Ausbrüche übertragen werden kann. Der bisher größte Ausbruch in Europa ereignete sich 2015/2016 in einer herzchirurgischen Einheit in London. In den USA wurden bis Mai 2017 von den CDC 77 C.-auris-Falle in 7 Staaten erfasst. Zum Stand September 2017 wurde C. auris in Deutschland nur in Einzelfallen nachgewiesen. Die Identifizierung von C. auris in Routinelabors ist schwierig, es ist deshalb von einer Untererfassung auszugehen. Im Epidemiologischen Bulletin 36/2017 wird zur Einsendung von Isolaten an das NRZMyk aufgerufen.

Candida auris wurde 2009 erstmals beschrieben und kann sowohl invasive Infektionen als auch Kolonisationen verursachen. In den letzten Jahren wurde beobachtet, dass C. auris auch im Rahmen nosokomialer Ausbrüche übertragen werden kann. Der bisher größte Ausbruch in Europa ereignete sich 2015/2016 in einer herzchirurgischen Einheit in London. In den USA wurden bis Mai 2017 von den CDC 77 C.-auris-Falle in 7 Staaten erfasst. Zum Stand September 2017 wurde C. auris in Deutschland nur in Einzelfallen nachgewiesen. Die Identifizierung von C. auris in Routinelabors ist schwierig, es ist deshalb von einer Untererfassung auszugehen. Im Epidemiologischen Bulletin 36/2017 wird zur Einsendung von Isolaten an das NRZMyk aufgerufen.

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