12-Monats-Prävalenz der bekannten chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) in Deutschland – Fact sheet – JoHM 3/2017

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) geht mit einer hohen Krankheitslast einher und zählt weltweit zu den führenden Todesursachen. Neben anderen Einflussfaktoren stellt Tabakrauchen
den wichtigsten veränderbaren Risikofaktor in Deutschland dar. In der Studie GEDA 2014/2015-EHIS wurde die 12-Monats-Prävalenz der bekannten COPD auf Grundlage eines europaweit konsentierten Indikators „selbstberichtete chronische Bronchitis, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Lungenemphysem“ untersucht. Bei Erwachsenen ab 18 Jahren mit gültigen Angaben zum Indikator (n = 22.702) ergibt sich eine 12-Monats-Prävalenz der bekannten COPD von insgesamt 5,8 % (5,8 % bei Frauen und 5,7 % bei Männern). Die 12-Monats-Prävalenz steigt bei beiden Geschlechtern mit dem Alter deutlich an. Insgesamt besteht die bekannte COPD bei Frauen und Männern in der unteren Bildungsgruppe
häufiger als in höheren Bildungsgruppen. Zwischen den Bundesländern variiert die 12-Monats-Prävalenz zwischen 3,6 % – 7,5 % bei Frauen und 4,3 % – 11,2 % bei Männern.

Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) geht mit einer hohen Krankheitslast einher und zählt weltweit zu den führenden Todesursachen. Neben anderen Einflussfaktoren stellt Tabakrauchen den wichtigsten veränderbaren Risikofaktor in Deutschland dar. In der Studie GEDA 2014/2015-EHIS wurde die 12-Monats-Prävalenz der bekannten COPD auf Grundlage eines europaweit konsentierten Indikators „selbstberichtete chronische Bronchitis, chronisch obstruktive Lungenerkrankung, Lungenemphysem“ untersucht. Bei Erwachsenen ab 18 Jahren mit gültigen Angaben zum Indikator (n = 22.702) ergibt sich eine 12-Monats-Prävalenz der bekannten COPD von insgesamt 5,8 % (5,8 % bei Frauen und 5,7 % bei Männern). Die 12-Monats-Prävalenz steigt bei beiden Geschlechtern mit dem Alter deutlich an. Insgesamt besteht die bekannte COPD bei Frauen und Männern in der unteren Bildungsgruppe häufiger als in höheren Bildungsgruppen. Zwischen den Bundesländern variiert die 12-Monats-Prävalenz zwischen 3,6 % – 7,5 % bei Frauen und 4,3 % – 11,2 % bei Männern.

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