12-Monats-Prävalenz der selbstberichteten ärztlich diagnostizierten Depression in Deutschland – Fact sheet – JoHM 3/2017

Depressionen sind häufige psychische Störungen, deren Bedeutung im Versorgungsgeschehen zunimmt. In der Studie GEDA 2014/2015-EHIS berichten 9,7 % der Frauen und 6,3 % der Männer in den letzten 12 Monaten von einer Ärztin oder einem Arzt die Diagnose einer Depression erhalten zu haben. Im Alter von 45 bis 64 Jahren sind diese aus dem Versorgungsgeschehen berichteten Depressionsdiagnosen bei beiden Geschlechtern am häufigsten.
Deutliche Unterschiede bestehen nach Bildungsstatus: Bei Frauen liegen die Prävalenzen in der unteren Bildungsgruppe etwa doppelt so hoch wie in der oberen (12,2 % vs. 6,5 %). Bei Männern zeigt sich ein geringerer Bildungsgradient (7,5 % vs. 5,1 %). Auch zwischen den Bundesländern schwanken die Prävalenzen stark (Frauen 5,4 % – 13,4 %; Männer 3,3 % – 9,4 %).
Die Ergebnisse werden im Kontext der bisherigen Datenlage diskutiert.

Depressionen sind häufige psychische Störungen, deren Bedeutung im Versorgungsgeschehen zunimmt. In der Studie GEDA 2014/2015-EHIS berichten 9,7 % der Frauen und 6,3 % der Männer in den letzten 12 Monaten von einer Ärztin oder einem Arzt die Diagnose einer Depression erhalten zu haben. Im Alter von 45 bis 64 Jahren sind diese aus dem Versorgungsgeschehen berichteten Depressionsdiagnosen bei beiden Geschlechtern am häufigsten. Deutliche Unterschiede bestehen nach Bildungsstatus: Bei Frauen liegen die Prävalenzen in der unteren Bildungsgruppe etwa doppelt so hoch wie in der oberen (12,2 % vs. 6,5 %). Bei Männern zeigt sich ein geringerer Bildungsgradient (7,5 % vs. 5,1 %). Auch zwischen den Bundesländern schwanken die Prävalenzen stark (Frauen 5,4 % – 13,4 %; Männer 3,3 % – 9,4 %). Die Ergebnisse werden im Kontext der bisherigen Datenlage diskutiert.

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