Patientenversorgung unter Druck

Ihre Meinung zählt
Zu viel Bürokratie, zu wenig Personal, keine verlässlichen Arbeitszeiten. Diese drei Kritikpunkte hört man immer wieder, befragt man Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis nach ihren Arbeitsbedingunge…

Ihre Meinung zählt Zu viel Bürokratie, zu wenig Personal, keine verlässlichen Arbeitszeiten. Diese drei Kritikpunkte hört man immer wieder, befragt man Ärztinnen und Ärzte in Klinik und Praxis nach ihren Arbeitsbedingungen. Und Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Zunehmende Arbeitsverdichtung, die demografische Entwicklung und vor allem der wachsende ökonomische Druck im stationären und ambulanten Bereich führen zu Rahmenbedingungen, die es Ärzten und Pflegekräften immer seltener erlauben, sich genug Zeit für ihre Patienten zu nehmen. Kurz gesagt, die Kommerzialisierung setzt die Patientenversorgung immer stärker unter Druck. Dabei ist ein möglichst wirtschaftlicher Umgang mit den begrenzten Ressourcen in einem solidarisch finanzierten System selbstverständlich. Problematisch wird es aus Sicht der Ärzteschaft aber dann, wenn ökonomische Parameter das ärztliche Handeln bestimmen, etwa wenn Entscheidungsspielräume durch vorgegebene ökonomische Rentabilitätskriterien begrenzt werden. Viele Ärztinnen und Ärzte müssen tagtäglich mit diesen Konflikten umgehen und sind zutiefst verunsichert. Das Deutsche Ärzteblatt widmet sich diesen Fragen im Rahmen eines cross-medialen Themenschwerpunktes. Neben zahlreichen Videointerviews mit betroffenen Ärztinnen und Ärzte bereitet das Deutsche Ärzteblatt die Thematik in Expertenbeiträgen aus ärztlicher, medizinisch-ethischer und gesundheitsökonomischer Sicht auf. Gefragt sind dabei auch und gerade Ihre Alltagserfahrungen. Wie beeinflusst die Ökonomisierung Ihren beruflichen Alltag? Wie wirkt sie sich auf die Patientenversorgung aus? Und was muss die Politik ändern, damit die Rahmenbedingungen für eine gute medizinische Versorgung gewährleistet sind? Schalten Sie sich in die Debatte ein und tragen Sie mit dazu bei, dieses für Patienten und Ärzte gleichermaßen wichtige Thema für die politische Arbeit der Ärztekammern aufzubereiten. Ihre Meinung zählt, schildern Sie dem Deutschen Ärzteblatt Ihre Erfahrungen (Mail an wettbewerb@aerzteblatt.de

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