131. Genehmigung nach dem Stammzellgesetz

Gegenstand der genehmigten Forschungsarbeiten unter Verwendung von hES-Zellen ist es, die Funktion genregulatorischer Elemente insbesondere während früher Stadien der kardiovaskulären Differenzierung beim Menschen aufzuklären. Dazu sollen zunächst Zellen des sog. ersten Herzfeldes (First Heart Field, FHF) gewonnen und angereichert werden. Das Transkriptom dieser Zellen soll umfassend analysiert werden, um ggf. Gene zu identifizieren, die als Marker für FHF dienen können. Die Validierung der Relevanz dieser Kandidatengene soll einerseits durch Kopplung ihrer Expression an die Aktivität eines Reportergens erfolgen, andererseits durch Mutation bzw. funktionale Deletion des jeweiligen Gens und anschließende Bestimmung des Effektes der genetischen Veränderung auf die kardiale Differenzierung der Zellen. Ferner soll das Epigenom der Zellen des FHF umfassend analysiert werden. Neben der Bestimmung der Position verschiedener Histon-Modifikationen sollen dabei vor allem mutmaßliche sog. Super-Enhancer in Zellen des FHF lokalisiert werden, die die Entwicklung kardialer Zellen maßgeblich steuern. Potentielle, in FHF-Zellen identifizierte Super-Enhancer sollen – nach Validierung ihrer Funktion in heterologen Zellsystemen – anschließend in bestimmten Bindungsstellen für Transkriptionsfaktoren mutiert bzw. vollständig deletiert und der jeweilige Effekt auf die kardiale Differenzierung der genetisch veränderten hES-Zellen bestimmt werden.

Gegenstand der genehmigten Forschungsarbeiten unter Verwendung von hES-Zellen ist es, die Funktion genregulatorischer Elemente insbesondere während früher Stadien der kardiovaskulären Differenzierung beim Menschen aufzuklären. Dazu sollen zunächst Zellen des sog. ersten Herzfeldes (First Heart Field, FHF) gewonnen und angereichert werden. Das Transkriptom dieser Zellen soll umfassend analysiert werden, um ggf. Gene zu identifizieren, die als Marker für FHF dienen können. Die Validierung der Relevanz dieser Kandidatengene soll einerseits durch Kopplung ihrer Expression an die Aktivität eines Reportergens erfolgen, andererseits durch Mutation bzw. funktionale Deletion des jeweiligen Gens und anschließende Bestimmung des Effektes der genetischen Veränderung auf die kardiale Differenzierung der Zellen. Ferner soll das Epigenom der Zellen des FHF umfassend analysiert werden. Neben der Bestimmung der Position verschiedener Histon-Modifikationen sollen dabei vor allem mutmaßliche sog. Super-Enhancer in Zellen des FHF lokalisiert werden, die die Entwicklung kardialer Zellen maßgeblich steuern. Potentielle, in FHF-Zellen identifizierte Super-Enhancer sollen – nach Validierung ihrer Funktion in heterologen Zellsystemen – anschließend in bestimmten Bindungsstellen für Transkriptionsfaktoren mutiert bzw. vollständig deletiert und der jeweilige Effekt auf die kardiale Differenzierung der genetisch veränderten hES-Zellen bestimmt werden.

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