133. Genehmigung nach dem Stammzellgesetz

Gegenstand der genehmigten Forschungsarbeiten ist die Untersuchung der Eignung von aus pluripotenten Stammzellen abgeleiteten limbalen Stammzellen und Limbusepithelzellen für eine Zellersatztherapie zur Rekonstruktion der cornealen Oberfläche bei Limbu…

Gegenstand der genehmigten Forschungsarbeiten ist die Untersuchung der Eignung von aus pluripotenten Stammzellen abgeleiteten limbalen Stammzellen und Limbusepithelzellen für eine Zellersatztherapie zur Rekonstruktion der cornealen Oberfläche bei Limbusstammzellinsuffizienz. Dazu sollen humane embryonale Stammzellen (hES-Zellen) und humane induzierte pluripotente Stammzellen (hiPS-Zellen) unter standardisierten und xenogenfreien Bedingungen in limbale Stammzellen und Limbusepithelzellen differenziert und diese nach umfassender Charakterisierung in ein gut charakterisiertes Kaninchen-Modell für eine experimentell erzeugte Limbusstammzellinsuffizienz transplantiert werden. Dabei sollen Parameter, die für den Transplantationserfolg voraussichtlich relevant sind, variiert und optimiert werden. Dies betrifft beispielsweise geeignete Trägermaterialien, die die Integrität und die weitere Reifung der Zellen in vitro und nach Transplantation gewährleisten, die Anzahl und den geeigneten Reifungsgrad der Zellen vor Transplantation sowie die Optimierung des Regimes der Immunsuppression. Die transplantierten Zellen sollen dann bezüglich ihrer Reifung, ihrer Integration in das Wirtsgewebe sowie ihrer morphologischen Eigenschaften und der Fähigkeit untersucht werden, die Integrität der Augenoberfläche zu verbessern. Im Ergebnis der Arbeiten soll das Potential von hES- und hiPS-Zellen zur Differenzierung in limbale Stamm- bzw. Epithelzellen und deren Eignung für die Behandlung der Limbusstammzellinsuffizienz im Kaninchen bewertet werden können..

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