Unterstützung bei der Kontrolle des Denguefieber-Ausbruchs in Sri Lanka

In Sri Lanka wurden bis Ende des Jahres 2017 rund 186.000 Fälle von Denguefieber gemeldet, darunter mehr als 400 Todesfälle – im Vergleich zu 2016 haben sich diese Zahlen beinahe vervierfacht. Auch 2018 wurden bereits mehr als 8.000 Infektionen mit meh…

In Sri Lanka wurden bis Ende des Jahres 2017 rund 186.000 Fälle von Denguefieber gemeldet, darunter mehr als 400 Todesfälle – im Vergleich zu 2016 haben sich diese Zahlen beinahe vervierfacht. Auch 2018 wurden bereits mehr als 8.000 Infektionen mit mehreren Todesfällen verzeichnet. Das Ministerium für Gesundheit, Ernährung und Indigene Medizin in Sri Lanka hat nun das Robert Koch-Institut um Unterstützung gebeten: Im Rahmen eines SEEG-Einsatzes (Schnell einsetzbare Expertengruppe Gesundheit) helfen Fachleute des RKI, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) dabei, Patientenproben auf Dengueviren zu untersuchen. Die Expertengruppe wird personell gestützt durch das „Global Health Protection Programme“ - GHPP des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG), das bereits seit 2016 nationale Strukturen beim Aufbau von Laborkapazitäten in Sri Lanka unterstützt, um vor Ort eine verlässliche Labordiagnostik zu etablieren.

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