Norovirus-Ausbruch im Landkreis Amberg-Sulzbach, Bayern, September 2016

Die sehr hohe Infektiosität der Noroviren mit einer minimalen Infektionsdosis von ca. 10 – 100 Viruspartikeln stellt ein großes Problem gerade auch für die Gastronomie dar. Regelmäßige Hygieneschulungen sind daher von größter Bedeutung. Im Epidemiologischen Bulletin 48/2016 berichtet ein Gesundheitsamt über die Untersuchung eines Norovirus-Ausbruchs. Die Dateneingabe und -auswertung der Befragungsergebnisse erfolgte mit dem Linelist-Werkzeug des Robert Koch-Instituts. Das Linelist-Werkzeug liefert nach Eingabe der Daten zum Erkrankungsbeginn automatisch eine Epidemiekurve und berechnet anhand der Daten der Erkrankten und Nichterkrankten zum Verzehr einzelner Speisen die relativen Risiken (RR) bzw. Odds Ratios (OR) mit 95 % Konfidenzintervallen zur Beschreibung des Zusammenhanges zwischen dem Verzehr der Speisen und den Erkrankungen. Damit konnte eingeschätzt werden, ob der Verzehr eines bestimmten Lebensmittels in dem Ausbruchsgeschehen mit einem erhöhten Erkrankungsrisiko verbunden war. Das Linelist-Werkzeug ist auf den Internetseiten des RKI abufbar (www.rki.de/linelisttool).

Veranstaltungshinweis: Tagung zum Welttuberkulosetag 2017

Die Tagung zum Welttuberkulosetag 2017 findet am 20. März im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle in der Tuberkulosekontrolle, -fürsorge, -patientenversorgung und -forschung tätigen Personen, Mitarbeiter des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Hausärzte, Pneumologen, Internisten sowie andere im Gesundheitswesen Beschäftigte und Studierende. Weitere Informationen finden sich im Epidemiologischen Bulletin 48/2016.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Qualitätsmanagement (Qualitätsmanagementbeauftragte/-r)

Angebot: unbefristete Vollzeitstelle, je nach Qualifikation und Erfahrung bis Entgeltgruppe 14 TVöD, Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in als Qualitätsmanagementbeauftragte/r
Aufgabe: Weiterentwicklung eines effizienten Qualitätsmanagement-Systems auf Basis der Normen DIN EN ISO 15189 und DIN EN ISO 17025 inkl. aller Maßnahmen zur Überwachung, Korrektur und Akkreditierung
Wir suchen (w/m): Personen mit erfolgreich abgeschlossenem Hochschulstudium (Master/Magister/Uni-Diplom), mit naturwissenschaftlichem oder medizinisch-mikrobiologischem Schwerpunkt (z.B. Mikrobiologie, Biotechnologie)

Bewerbungsfrist: 03.01.2017

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlicher Mitarbeiter für das Qualitätsmanagement (Qualitätsmanagementbeauftragte/-r)

Angebot: unbefristete Vollzeitstelle, je nach Qualifikation und Erfahrung bis Entgeltgruppe 14 TVöD, Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in als Qualitätsmanagementbeauftragte/r
Aufgabe: Weiterentwicklung eines effizienten Qualitätsmanagement-Systems auf Basis der Normen DIN EN ISO 15189 und DIN EN ISO 17025 inkl. aller Maßnahmen zur Überwachung, Korrektur und Akkreditierung
Wir suchen (w/m): Personen mit erfolgreich abgeschlossenem Hochschulstudium (Master/Magister/Uni-Diplom), mit naturwissenschaftlichem oder medizinisch-mikrobiologischem Schwerpunkt (z.B. Mikrobiologie, Biotechnologie)

Bewerbungsfrist: 03.01.2017

117. Genehmigung nach dem Stammzellgesetz

Gegenstand der genehmigten Arbeiten ist die Untersuchung der Rolle genetischer Faktoren bei der Entstehung von psychiatrischen Erkrankungen auf zellulärer Ebene. Hierfür sollen in hES-Zellen Mutationen erzeugt werden, die (potentiell) mit psychiatrischen Erkrankungen wie Schizophrenie und Autismus-Spektrum-Erkrankungen einhergehen. Die mutierten hES-Zellen sollen in verschiedene Typen neuraler Zellen differenziert und diese – im Vergleich mit aus Wildtyp-hES-Zellen differenzierten neuralen Zellen – umfassend auf den Ebenen des Transkriptoms, des Epigenoms und des (Phospho)Proteoms sowie in Bezug auf ihre morphologischen, biochemischen, elektrophysiologischen und pharmakologischen Eigenschaften charakterisiert werden. Zudem soll die Entstehung krankheitsspezifischer Phänotypen auch auf dem Wege einer pharmakologischen Stimulation hES-Zell-abgeleiteter Neurone unterstützt werden. Aus hES-Zellen differenzierte Neurone sollen schließlich in Nager transplantiert und die Zellen zu verschiedenen Zeitpunkten nach der Transplantation umfassend charakterisiert werden. Die Versuche sollen auch vergleichend mit (krankheitsspezifischen) hiPS-Zellen durchgeführt werden.