Vordergrund: Schematische Zeichnung eines Herzmuskels, Hintergrund: Ausschnitt aus einer sogenannten Heatmap, eine Übersichtsdarstellung analysierter Proteine die erstmals in einem umfangreichen Herzatlas zusammengefasst wurden. (Foto: Doll, Kraue, Menzfeld / MPIB)

Vordergrund: Schematische Zeichnung eines Herzmuskels, Hintergrund: Ausschnitt aus einer sogenannten Heatmap, eine Übersichtsdarstellung analysierter Proteine die erstmals in einem umfangreichen Herzatlas zusammengefasst wurden. (Foto: Doll, Kraue, Menzfeld / MPIB)

Gesunde Herzen funktionieren sehr ähnlich

Durchbruch: Deutsche Forscher erstellen ersten Herzatlas

Die Proteinlandkarte des Herzens soll helfen, Unterschiede zwischen kranken und gesunden Herzen aufzudecken.

Überforderung leicht möglich

Über 200.000 pflegende Kinder und Jugendliche in Deutschland

Kinder und Jugendliche sind von chronischen Erkrankungen ihrer engsten Familienangehörigen häufig sehr stark mitbetroffen. Etwa fünf Prozent der 12- bis 17-Jährigen sind hierzulande regelmäßig in die Versorgung ihrer pflegebedürftigen Angehörigen eingebunden. Das geht aus dem Report des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) „Junge Pflegende“ hervor. In Deutschland sind

Zahlreiche Zukäufe

Übernahmen in der Chemiebranche erreichen Rekordzahlen

Chemieunternehmen steuern einer Studie zufolge in diesem Jahr auf einen neuen Rekord bei Übernahmen zu. Wenn sich der Trend des ersten Halbjahres fortsetze, könnte 2016 das Jahr mit den bislang teuersten Unternehmensübernahmen in der Chemiebranche werden, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC.

Risiken und Nebenwirkungen

Monsanto-Übernahme durch Bayer ist noch lange nicht fix

Die Übernahme von Monsanto durch Bayer ist noch lange nicht gesichert: Die Vereinbarung enthält für Bayer einige gefährliche Fallen. Eine höhere Verschuldung, verstimmte Investoren und eine Herabstufung der Bonität könnten die Folgen sein. Die Wettbewerbsbehörden werden sich den Deal sehr genau ansehen, weil der neue Konzern eine fast monopolartige Marktmacht hat.

38 Millionen infiziert

HIV: Zugang zu Medikamenten ist mangelhaft

In dieser Woche hat in Durban die 21. Internationale AIDS-Konferenz begonnen. Zwar ist weltweit gesehen die Zahl der Neuinfektionen seit 2005 um 0,7 Prozent zurückgegangen, in den fünf Jahren zuvor war der Rückgang aber deutlich stärker gewesen. Und in immerhin 74 Ländern ist die Zahl der Neuinfektionen gestiegen. Neben Ägypten und Kenia zählt auch Russland zu diesen Ländern. In Russland ist die Zahl der Neuinfektionen um 57 Prozent pro Jahr gestiegen.

Notlage ausgenutzt

Flüchtlinge wurden Opfer vom Organhandel

Zahlreiche Flüchtlinge sind bereits auf dem Weg nach Europa ums Leben gekommen. Und in Europa angekommen, sind ihre Lebensbedingungen aufgrund der überwältigenden Anzahl der Flüchtlinge am Anfang nicht besonders gut. Doch wie sich zeigt, machen die Schlepper nicht nur Geld mit dem Transport der Flüchtlinge. Es gibt scheinbar auch Verbindungen zum Organhandel.

Inanspruchnahme psychiatrischer und psychotherapeutischer Leistungen ist eines der Themen im Journal of Health Monitoring 4/2017

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Früherkennung von Brustkrebs: Inanspruchnahme der Mammografie in Deutschland – Fact sheet – JoHM 4/2017

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung von Frauen in Deutschland. Zur Früherkennung wird Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren neben der Tastuntersuchung alle zwei Jahre eine Mammografie im Rahmen des Mammographie- Screening-Programms angeboten. Dazu werden die Frauen schriftlich eingeladen und erhalten ein Merkblatt mit Informationen über Hintergründe, Ziele, Vorgehensweise sowie über Nutzen und mögliche Nachteile des Früherkennungsprogramms. Das Einladungsschreiben und das Merkblatt zum Mammographie-Screening- Programm wurden im Jahr 2015 überarbeitet, um die eingeladenen Frauen noch besser zu unterstützen, eine informierte Entscheidung zu treffen. In der Studie GEDA 2014/2015-EHIS wurden der Zeitpunkt der letzten Mammografie und der Grund für diese Untersuchung durch die Selbstangabe der Befragten erfasst. Bei 74,2 % der Frauen zwischen 50 und 69 Jahren wurde innerhalb der letzten zwei Jahre eine Mammografie durchgeführt. 80,7 % dieser Frauen geben als Grund dafür die Einladung im Rahmen des nationalen Screening-Programms an.

Gesundheit von alleinerziehenden Müttern und Vätern in Deutschland – Focus – JoHM 4/2017

In jeder fünften Familie in Deutschland lebt ein Elternteil allein mit Kindern im Haushalt. Die Lebenssituation Alleinerziehender ist häufig durch Herausforderungen wie die alleinige Zuständigkeit für die Betreuung und Erziehung der Kinder bei oftmals gleichzeitiger Erwerbstätigkeit und den damit einhergehenden Vereinbarkeitsproblemen gekennzeichnet. Trotz vergleichsweiser hoher Erwerbsbeteiligung sind Alleinerziehende und ihre Kinder in hohem Maße von Armut betroffen. Der vorliegende Beitrag geht den Fragen nach, wie gesund alleinerziehende Mütter und Väter im Vergleich zu in Partnerschaft lebenden Eltern sind und inwieweit die Gesundheit von Alleinerziehenden mit dem sozioökonomischen Status, dem Erwerbsstatus sowie der sozialen Unterstützung variiert. Die Fragen wurden unter Rückgriff auf die Daten der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA) aus den Jahren 2009, 2010 und 2012 für die selbst als mittelmäßig oder schlecht eingeschätzte allgemeine Gesundheit, Depressionen, Rückenschmerzen, Adipositas, Rauchen, sportliche Inaktivität und die Nicht-Inanspruchnahme der Zahnvorsorgeuntersuchung analysiert. Die Analysen basieren auf Angaben von 9.806 Frauen und 6.279 Männern mit mindestens einem minderjährigen Kind im eigenen Haushalt. Bei alleinerziehenden Müttern finden sich für alle einbezogenen Indikatoren der gesundheitlichen Lage (außer Adipositas) signifikant höhere Prävalenzen als bei in Partnerschaft lebenden Müttern. Für alleinerziehende Väter trifft dies auf Depressionen, Rauchen und die Nicht-Inanspruchnahme der Zahnvorsorge zu. Bei den Frauen kann derim Mittel niedrigere sozioökonomische Status einen Teil der gesundheitlichen Belastung der Alleinerziehenden erklären, bei den Männern nicht. Auf Unterschiede im Erwerbsstatus oder eine geringere soziale Unterstützung lässt sich die höhere gesundheitliche Beeinträchtigung von Alleinerziehenden jedoch nicht zurückführen. Vielmehr zeigen sich bei einigen Gesundheitsindikatoren kumulative Effekte zwischen dem Alleinerziehenden-Status und den genannten sozialen Faktoren. Die vorliegenden Ergebnisse ermöglichen eine differenzierte Betrachtung der Zusammenhänge zwischen sozialer und gesundheitlicher Lage von alleinerziehenden Müttern und Vätern. Wichtige Ansatzpunkte für die Gesundheitsförderung von Alleinerziehenden stellen die finanzielle Absicherung von Ein-Eltern-Familien sowie eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf dar.