Kaum Medizin-Tourismus

Studie: EU-Bürger lassen sich ungern im Ausland behandeln

Medizin-Tourismus ist für die meisten EU-Bürger kein Thema: Eine aktuelle Studie der EU-Kommission zeigt, dass nur zwei Prozent der EU-Bürger schonmal bewusst zur Behandlung ins Ausland gereist sind. Die Bereitschaft dazu ist bei jedem zweiten vorhanden, hängt jedoch weniger vom Preis, sondern von der Aussicht auf eine qualitativ bessere medizinischen Versorgung ab.

Stillstand bis mindestens 2015

Forscher kritisieren: Pflegereform der Regierung reicht nicht aus

Die Anstrengungen Gröhes für eine Reform des Pflegesektors reichen nicht einmal aus, um den Status Quo zu sichern. Kritiker der Pläne des Gesundheitsministers argumentieren, dass die Pflegeberufe in Deutschland zu schlecht bezahlt sind. Fachkräfte verdienen im Ausland mehr. Die Kosten der Pflegereform könnten also noch explodieren, um im Wettbewerb wieder schritthalten zu können.

Ärztliche Grundversorgung gesichert

Studie: Ärztemangel ist ein Mythos der Lobbyisten

Eine Studie des IW Köln hat ergeben, dass es in den kommenden Jahren nicht zu wenig Ärzte geben werde. Es gebe genug Absolventen und Einwanderer, um die aus dem Berufsleben scheidenden Ärzte zu ersetzen. Lediglich die regionale Verteilung der Ärztedichte sei ein Problem. Der Ärztemangel sei damit ein Mythos der Lobbygruppen der Mediziner.