Gefährlicher Teufelskreis

Finanznot gefährdet Gesundheitssystem

In Köln kann eine Frühchen-Abteilung aufgrund von fehlenden Finanzen nicht angemessen umgebaut werden. In Hessen warnt die Landesärztekammer vor dem drohenden Kliniksterben. Die Diskrepanz zwischen Finanznot bei den Krankenhäusern und den verschuldeten Kommunen, die immer weniger investieren können, wird größer. Schon jetzt müssen die Krankenhäuser die Hälfte ihrer Investitionsmittel selbst erwirtschaften.

Gleichgestellt mit Eheleuten

Unverheiratete Paare sollen Zuschuss zur künstlichen Befruchtung erhalten

Familienministerin Manuela Schwesig will unverheiratete Paare bei der Förderung einer künstlichen Befruchtung mit Ehepaaren gleichstellen. Der Staat beteiligt sich bislang nur bei Ehepartnern mit 50 Prozent der Kosten bei dem medizinischen Eingriff. Die steigende Anzahl unverheirateter Paare mit Kinderwunsch lässt die bislang geltenden Regeln unzeitgemäß erscheinen.

Beiträge zur Sozialversicherung

Bundesrechnungshof: Krankenkassen verschleiern Kosten für Beitrags-Einzug

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen die Kosten für den Einzug der Beiträge zur Sozialversicherung transparenter machen, fordert der Bundesrechnungshof. Sie erhalten jedes Jahr 788 Millionen Euro. Dabei ist unklar, wie hoch der Aufwand tatsächlich ist. Die Krankenkassen müssen an allen Ecken sparen: Die Klinikreform wird bald zu steigenden Beiträgen führen. Das niedrige Zinsumfeld lässt die Rücklagen der Krankenversicherungen abschmelzen.