Das Interesse an der Gentechnologie hat wieder zugenommen. (Foto: Flickr/Andy Leppard/ CC by 2.0)
Geheimer Plan

Forscher wollen künstliches, menschliches Genom schaffen

Auf einer geschlossenen Veranstaltung der Harvard Medical School in Boston wurde ein neues Genprojekt den 150 Teilnehmern vorgestellt: „HGP-Write. Testing Large Synthetic Genomes in Cells“. Aufbauend auf dem Humangenprojekt (HGP), das sich mit der Entschlüsselung der gesamten genetischen Information der menschlichen DNA beschäftigt, soll nun ein komplett synthetisches, menschliches Genom geschaffen werden.

Kritiker fürchten einen weiteren Anstieg der „spezialisierten“ Versuchstiere für die Pharmabranche. (Foto: Flickr/"Chimp" (CC BY-NC-ND 2.0) by Hannes Granberg)
Neuer Streit

US-Unternehmen kämpft um Patent für gentechnisch veränderte Tiere

Die US-Firma Intrexon arbeitet seit Jahren mit gentechnisch veränderten Tieren. Seit 2012 besitzt das Unternehmen strittige Patente beim Europäischen Patentamt. Dabei geht es nicht nur um die Methodik der gentechnischen Manipulation sondern auch um die Tiere, an denen die Veränderungen vorgenommen wurden. Mehrere Sammeleinsprüche zu dem Patenten hat das Patentamt bereits abgelehnt. Nun versuchen Kritiker mit einer Beschwerde dagegen vorzugehen.

Trotz massiver Proteste gegen Soja-Importe von gentechnisch veränderten Pflanzen gab die EU grünes Licht. Doch die langfristigen Auswirkungen sind nicht ausreichend geprüft, wie der Fall von Monsantos Intacta zeigt. (Foto: Flickr/ Donna Cleveland)
Absicherung gegen Klagen

Unerwartete Veränderungen bei Gen-Soja: Monsanto warnt vor eigenem Produkt

Die Soja-Pflanze Intacta führt zur schnelleren Ausbreitung bestimmter Schädlinge. Dies zeigt eine Studie, an der auch Monsanto-Mitarbeiter mitgearbeitet haben. Die Europäische Lebensmittelbehörde hält die Gen-Soja für unbedenklich. Monsanto räumt ein, dass es bei Intacta „unbeabsichtigte Veränderungen bei den Pflanzenmerkmalen“ gäbe – und will sich mit der Warnung gegen Klagen absichern.