Wirtschaft

Digitale Gesundheit: Start-ups starten durch

UNIQA und Pfizer unterstützen erstes Star-tup-Programm für HealthTechs / Lösungen für aktuelle Herausforderungen

Zehn Start-ups aus dem Gesundheitsbereich haben in den vergangenen Monaten das von UNIQA und Pfizer unterstützte Accelerator-Programm des Health Hub Vienna durchlaufen: Der von INiTS, dem Inkubator der Wiener Universitäten, betriebene Health Hub Vienna ist ein international agierendes Start-up-Zentrum mit klarem Fokus auf Life-Sciences. 20 bis 25 Start-ups pro Jahr werden dabei unterstützt, den Markteintritt rascher zu bewältigen und sich auf die Herausforderungen der Businesswelt vorzubereiten. Aufgenommen werden junge Unternehmen, die bereits ein fertiges Produkt und erste Kunden haben und jetzt vor der Herausforderung des Markteintritts stehen.

Rasche und kostengünstige Diagnose

Beim ersten DemoDay wurde ThinkSono aus Großbritannien als Sieger des ersten Durchgangs des Accelerator-Programms gekürt. Sie entwickelten eine Software zur raschen und kostengünstigen Diagnose von Venenthrombosen – einer medizinischen Komplikation, welche unerkannt lebensgefährlich ist. Mit dabei im Programm war auch das Start-up SzeleSTIM, das eine personalisierte, elektronische Schmerztherapie entwickelt hat und Gewinner des Pioneers18 Start-up Awards ist sowie als Wiener Start-up am Finale der „#glaubandich Challenge“ der Erste Bank AG teilnimmt. Weitere Start-ups aus dem Programm beschäftigten sich mit elektronischen Patienteninformationen, machine learning in der Diagnose, Frauengesundheit oder dem Austausch von digitalen Informationen im Behandlungsprozess. Drei der Start-ups kamen aus Österreich und die anderen aus sieben weiteren Ländern Europas.

Investieren in Ideen

„Sicher, besser, länger leben. Daher fördern wir ganz gezielt Start-ups aus dem Gesundheitsbereich, die neue Wege suchen“, sagt Alexander Bockelmann, Vorstand UNIQA Österreich. „Start-ups sind Innovationstreiber. Wir schaffen ein Umfeld, in dem kreative Ideen entwickelt und vorangetrieben werden können und wir sind auch bereit, in die besten Ideen zu investieren“, ergänzt Andreas Nemeth, Geschäftsführer von UNIQA Ventures und Mit-Initiator des Health Hub Vienna.
„Das österreichische Gesundheitswesen gehört zu einem der besten der Welt. In manchen Bereichen müssen wir allerdings dringend daran arbeiten, dass das auch in Zukunft so bleibt. Viele Start-ups beschäftigen sich bereits mit Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Und genau diese kreativen Köpfe wollen wir im Health Hub Vienna fördern“, so Robin Rumler, Geschäftsführer von Pfizer Österreich und Health Hub Vienna Partner.

Weitere Partner des Health Hub Vienna sind unter anderem Pioneers, die MedUni Wien, die Technische Universität Wien und MEDX Xelerator aus Tel Aviv, so die dpa.
Wie geht es weiter? Der nächste Durchgang startet bereits im September 2018. Derzeit werden die besten Start-ups aus Europa und Israel zur Bewerbung eingeladen. Einer der nächsten Höhepunkte des Programms wird die Health-Pioneers Konferenz am 10. Oktober 2018 in Wien sein, wo sich die Start-ups des Health Hub Vienna präsentieren und ihre Lösungen einem großen Publikum vorstellen können.

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