Technik

Superkondensator kann tragbare Gesundheitssensoren antreiben

Der neu entwickelte Solar-Superkondensator kann dreimal so viel Energie speichern wie derzeit vorhandene Lösungen.

Das Modell des Solar-Superkondensators der Universität Glasgow. (Foto: University of Glasgow)

Das Modell des Solar-Superkondensators der Universität Glasgow. (Foto: University of Glasgow)

Ein neuer, solarbetriebener Superkondensator kann die Zukunft der „tragbaren Technologien“ (wearables) leichter und energieeffizienter machen. In einem in der Zeitschrift Nano Energy veröffentlichten Artikel beschreiben Forscher der Gruppe „Bendable Electronics and Sensing Technologies“ (BEST) der Universität Glasgow, wie Sie eine vielversprechenden neue Art von Graphen-Superkondensator entwickelt haben, der in der nächsten Generation der tragbaren Gesundheitssensoren seinen Einsatz finden könnte.

Besser Gesundheitsdaten sammeln

Derzeit sind tragbare Systeme meistens auf relativ schwere, unflexible Batterien angewiesen, die für Langzeitnutzer unangenehm sein können. Das BEST-Team baute in der Entwicklung auf frühere Erfolge bei der Entwicklung flexibler Sensoren auf. Jetzt soll der entwickelte Superkondensator Gesundheitssensoren antreiben, die sich dem Körper des Trägers anpassen können und mehr Komfort sowie einen konsistenteren Kontakt mit der Haut bieten, um damit besser Gesundheitsdaten des Träger sammeln zu können.

Der neue Superkondensator verwendet Schichten aus flexiblem, dreidimensionalem porösem Schaum aus Graphen und Silber, um ein Gerät herzustellen, das etwa dreimal so viel Energie speichern und abgeben kann wie jeder andere, vergleichbare, flexible Superkondensator. Das Forscherteam bewies die Haltbarkeit des Superkondensators und zeigte, dass es in über 25.000 Lade- und Entladezyklen konstant Leistung liefern kann.

 

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