Pharma

US-Unternehmen will Krebsforschungs-Spezialisten Loxo Oncology übernehmen

Bisher größte Übernahme im Krebs-Bereich / Kooperation mit Bayer soll fortgesetzt werden

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly will sich für eine Milliardensumme Bayers Krebsforschungspartner Loxo Oncology einverleiben. Insgesamt bietet Eli Lilly etwa acht Milliarden US-Dollar (7,0 Milliarden Euro) für Loxo, wie der US-Konzern in Indianapolis mitteilte.

Je Loxo-Aktie will Eli Lilly 235 Dollar bezahlen. Die Summe liegt mehr als zwei Drittel über dem Preis, zu dem die Loxo-Papiere vor der Offerte an der Börse gehandelt wurden. Der Kurs schnellte nach Bekanntwerden im frühen Handel an der Wall Street um rund 66 Prozent auf 232,74 Dollar nach oben. Eli Lilly will den Deal noch im ersten Quartal abschließen.

Die Übernahme wäre den Angaben zufolge die größte, die der Konzern bisher im Krebs-Bereich getätigt hat. Die Lilly-Führung schrieb von einem vielversprechenden Produktportfolio des umworbenen Unternehmens.

Der deutsche Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kooperiert mit Loxo bei der Entwicklung neuartiger Krebstherapien. Wie das Management von Eli Lilly in einer Telefonkonferenz zum Loxo-Kauf sagte, solle mit Bayer über dessen Partnerschaft mit Loxo gesprochen werden. Sie solle fortgesetzt werden. Bayer sieht laut einem Sprecher vorerst keine Auswirkungen auf die Kooperation mit dem US-Biotech-Unternehmen, so die dpa.

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