Premiere: „DZZ International“ bietet ausgewählte Beiträge in englischer Sprache

Die erste Ausgabe des englischsprachigen Online-Journals „DZZ International“ ist unter…

Die erste Ausgabe des englischsprachigen Online-Journals "DZZ International" ist unter der Internetadresse www.online-dzz.de erschienen. Dieses neue Format bietet wichtige Arbeiten aus der DZZ auch auf Englisch an. Die beim Deutschen Ärzteverlag erscheinende "DZZ International" wird ausschließlich online produziert und geht auf einen DGZMK-Vorstandsbeschluss vom November vergangenen Jahres zurück. Noch bis in die Mitte des vergangenen Jahrhunderts war die deutsche Sprache im Bereich der Naturwissenschaften und Medizin nicht wegzudenken. Aber die Zeiten, in denen etwa ein Drittel aller internationalen wissenschaftlichen Bibliografien in deutscher Sprache erschien, sind längst passé. Schon deshalb reicht es heute nicht mehr aus, wissenschaftliche Erkenntnisse der deutschen Zahnmedizin auf Deutsch zu verfassen, wenn sie internationale Beachtung finden sollen. Hier möchte in Zukunft die DZZ International eine Lücke schließen. "Es gibt zwar zahlreiche englischsprachige Journale für den Bereich der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde, aber keine 'allgemeinzahnmedizinische' Zeitschrift sowohl in Deutsch als auch in Englisch", erläutern die DZZ-Schriftleiter Prof. Dr. Werner Geurtsen und Prof. Dr. Guido Heydecke in ihrem aktuellen Editorial der DZZ. Als wichtigsten Grund sehen beide die auch internationale Verbreitung und Publikation der im deutschsprachigen Raum gewonnenen zahnmedizinischen Erkenntnisse. Die DZZ als Mitgliederzeitschrift der DGZMK transportiert zwar die hierzulande erzielten Forschungserfolge und wissenschaftlichen Ergebnisse, diese finden so aber nicht unbedingt die gebührende internationale Beachtung. Mit der DZZ International sollen auf Dauer die Attraktivität für die Autoren erhöht, die Qualität des DZZ-Angebots insgesamt gesteigert, eine Listung in PubMed erlangt werden und auf Dauer auch der sog. "Impact Factor". Vorbild ist dabei das Deutsche Ärzteblatt International, das mit diesem Konzept inzwischen einen Impact Factor von 4,257 erreicht hat (Stand 2016). Das bedingt, dass nicht alle Beiträge aus der deutschen Printversion der DZZ 1:1 ins Englische übertragen werden, sondern nur die, von denen sich auch eine entsprechende Resonanz erwarten lässt oder deren Inhalte internationales Interesse erwarten lassen.

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