Diabetes-Surveillance in Deutschland – Zwischenstand und Perspektiven – Editorial – JoHM 2/2019

Abstract: Vor dem Hintergrund der großen Bedeutung von Diabetes mellitus für die Öffentliche Gesundheit wird am Robert Koch-Institut (RKI) mit Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ein Forschungsvorhaben zum Aufbau einer Diabetes-S…

Abstract: Vor dem Hintergrund der großen Bedeutung von Diabetes mellitus für die Öffentliche Gesundheit wird am Robert Koch-Institut (RKI) mit Förderung durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ein Forschungsvorhaben zum Aufbau einer Diabetes-Surveillance in Deutschland durchgeführt. Surveillance (Überwachung) bedeutet im Public-Health-Kontext eine systematische und fortlaufende Zusammenführung und Analyse von Gesundheitsdaten als Entscheidungshilfe zur Planung, Umsetzung und Evaluation von Public-Health-Maßnahmen. Zentrales Anliegen der Diabetes-Surveillance ist die Bereitstellung transparenter Kerninformationen zum Diabetesgeschehen in Deutschland für Akteure in Gesundheitspolitik, Forschung und Praxis sowie die breite Öffentlichkeit. Dies umfasst Informationen zu Risikofaktoren, Krankheitshäufigkeiten, Krankheitsfolgen und Qualität der medizinischen Versorgung. Innerhalb der ersten vierjährigen Projektphase (2015 – 2019) wurden hierzu ein wissenschaftliches Rahmenkonzept mit vier Handlungsfeldern und 40 zentralen Kennzahlen (Indikatoren) erarbeitet, Datenquellen zur Abbildung dieser Indikatoren erschlossen und Formate für eine nutzerorientierte Berichterstattung erstellt. Die Beiträge der vorliegenden Ausgabe des Journal of Health Monitoring zu „Neuen Ergebnissen der Diabetes-Surveillance in Deutschland“ geben einen Überblick über die wesentlichen Ergebnisse der Diabetes-Surveillance zum Ende der ersten Projektphase.

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