Neue S1-Handlungsempfehlung „Okklusale Dysästhesie – Diagnostik und Management“ veröffentlicht

Bisher finden Zahnärzte wenige Informationen zum Krankheitsbild von Patienten, die ihre…

Bisher finden Zahnärzte wenige Informationen zum Krankheitsbild von Patienten, die ihre Zahnkontakte oder ihren Biss insgesamt dauerhaft als störend oder unangenehm empfinden, ohne dass entsprechende okklusale Interferenzen objektivierbar sind. Die DGFDT und die DGZMK haben sich dieses Themas angenommen und gemeinsam mit Vertretern dreier weiterer Fachgesellschaften erstmals eine S1-Empfehlung nach den Regularien der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) entwickelt. Diese bietet eine Orientierungshilfe für Zahnärzte in der Differentialdiagnostik, Hinweise zur rechtzeitigen interdisziplinären Intervention sowie zur Therapie solcher Patienten, basierend auf der aktuell verfügbaren Fachliteratur. Die Handlungsempfehlung ist die erste Leitlinie weltweit zu dem Thema. Die deutsche Originalfassung finden Sie hier; eine englischsprachige Version ist zur Veröffentlichung im Journal of Oral Rehabilitation eingereicht.

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