Wirkstoff AKTUELL Orale und transdermale Analgetika – Degenerative Gelenkerkrankungen

Bei inadäquatem Ansprechen auf nicht-medikamentöse Schmerzbehandlung von degenerativen Gelenkerkrankungen können als medikamentöse Therapie nichtselektive Cox-Hemmer und selektive Cox-2-Hemmer eingesetzt werden.
Selektive Cox-2-Hemmer zeigen hinsichtli…

Bei inadäquatem Ansprechen auf nicht-medikamentöse Schmerzbehandlung von degenerativen Gelenkerkrankungen können als medikamentöse Therapie nichtselektive Cox-Hemmer und selektive Cox-2-Hemmer eingesetzt werden. Selektive Cox-2-Hemmer zeigen hinsichtlich Wirksamkeit und gastrointestinaler Nebenwirkungen keine Vorteile gegenüber den nichtselektiven Cox-Hemmern. Bei Risikopatienten (Diabetes mellitus, Rauchen, Hyperlipidämie, Hypertonie) erhöht sich bei einer Gabe von nichtsteroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR) die Inzidenz kardiovaskulärer Nebenwirkungen (Herzinfarkt, Apoplex, peripher-vaskuläre Thrombosierung). Wenn nichtopioide Analgetika unzureichend wirken, kann zur Behandlung starker Schmerzen die kurzfristige Gabe von Opioiden eine therapeutische Alternative sein. Bevorzugt sollten schwach wirksame Opioide eingesetzt werden. Paracetamol hat keine ausreichende schmerzlindernde Wirkung bei Patienten mit degenerativen Gelenkerkrankungen und sollte daher nicht mehr angewendet werden.

Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar für diesen Artikel.

Comments are closed.