Wirkstoff AKTUELL Polypillen bei kardiovaskulären Erkrankungen

Polypillen sollen im Vergleich zur Gabe von Einzelwirkstoffen die Therapie für den Patienten vereinfachen und damit zu einer besseren Therapieadhärenz führen.
In Deutschland stehen zur sekundären Prophylaxe bzw. Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen…

Polypillen sollen im Vergleich zur Gabe von Einzelwirkstoffen die Therapie für den Patienten vereinfachen und damit zu einer besseren Therapieadhärenz führen. In Deutschland stehen zur sekundären Prophylaxe bzw. Behandlung kardiovaskulärer Erkrankungen drei Fertigarzneimittel mit jeweils drei Wirkstoffen in fixer Kombination, sogenannte „Polypillen“, zur Verfügung. Zur Sekundärprophylaxe von kardiovaskulären Ereignissen ist eine Fixkombination aus Acetylsalicylsäure, Atorvastatin und Ramipril als Substitutionstherapie bei erwachsenen Patienten, die bei gleichzeitiger Gabe der Monokomponenten in äquivalenten therapeutischen Dosierungen ausreichend eingestellt sind, zugelassen. Zur Behandlung einer essentiellen Hypertonie und/oder der stabilen koronaren Herzkrankheit in Verbindung mit einer primären Hypercholesterinämie oder einer gemischten Hyperlipidämie sind zwei Fertigarzneimittel mit derselben fixen Kombination von Atorvastatin, Perindopril und Amlodipin als Substitutionstherapie bei erwachsenen Patienten zugelassen, die mit der gleichzeitigen Gabe der drei Wirkstoffe in derselben Dosierung wie in der Kombination gut eingestellt sind.

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