Empfehlungen des RKI zur Prävention bei Personen mit erhöhtem Expositionsrisiko durch (hochpathogene) aviäre Influenza A/H5

Im Jahr 2003 waren im Rahmen des Auftretens von Ausbrüchen mit hochpathogenen aviäre Influenza A-Viren (HPAI-Viren) bei Geflügel in den Niederlanden Übertragungen des HPAI-Virus A/H7N7 von Geflügel auf den Menschen und auch von Mensch zu Mensch festges…

Im Jahr 2003 waren im Rahmen des Auftretens von Ausbrüchen mit hochpathogenen aviäre Influenza A-Viren (HPAI-Viren) bei Geflügel in den Niederlanden Übertragungen des HPAI-Virus A/H7N7 von Geflügel auf den Menschen und auch von Mensch zu Mensch festgestellt worden. Das Robert Koch-Institut hatte daher Empfehlungen erarbeitet, die die erforderlichen Maßnahmen zur Vermeidung einer Übertragung von HPAI-Viren von Tieren auf den Menschen und (in besonderen Situationen) das Risiko einer Übertragung von Mensch zu Mensch umfassen. Mit dem möglichen Auftreten von Ausbrüchen von aviärer Influenza vom Subtyp A/H5, v.a. bei Geflügel, in Deutschland wurden nachstehende Empfehlungen formuliert. Für andere aviäre Subtypen, wie z.B. A/H7, wurde eine gesonderte Falldefinition formuliert. Diese Empfehlungen werden entsprechend für A/H7 angepasst, wenn sich für Deutschland eine relevante Entwicklung abzeichnet. Die Empfehlungen in diesem Dokument gelten für alle Personen, die einem erhöhten Expositionsrisiko zu A/H5 unterliegen.

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