Öffentliche Gesundheitssysteme durch den One-Health-Ansatz stärken: Gemeinschaftsreise von RKI und FLI nach Nigeria (Dezember 2021)

Anfang Dezember 2021 reisten zwei Anthropologinnen der ZIG-Geschäftsstelle gemeinsam mit zwei Wissenschaftlerinnen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) nach Nigeria. Die Reise war Teil des GHPP-Projekts BCHW („Burden of COVID-19 among Health Care Wor…

Anfang Dezember 2021 reisten zwei Anthropologinnen der ZIG-Geschäftsstelle gemeinsam mit zwei Wissenschaftlerinnen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) nach Nigeria. Die Reise war Teil des GHPP-Projekts BCHW ("Burden of COVID-19 among Health Care Workers – Assessing Infection, Risk Factors, Vaccine Coverage and Effectiveness, Working Experiences and One-Health Implications: a Mixed Methodology, Multisite International Study"), das in vier verschiedene Forschungsmodule unterteilt ist. Die Reise ist Teil von Modul 4 "Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Mensch, Tier und Umwelt unter dem Blickwinkel von COVID-19 und One-Health-Ansätzen in Nigeria, Côte d'Ivoire und der Demokratischen Republik Kongo". Das Modul wird gemeinsam von RKI und FLI durchgeführt und zielt darauf ab, die öffentlichen Gesundheitssysteme durch einen One-Health-Ansatz (Gesundheitswesen bzw. Humanmedizin, Veterinärmedizin, Ökologie und Anthropologie) zu stärken. Dabei geht es spezifisch um eine praktische Umsetzung der Theorie am Beispiel von SARS-CoV-2. Dieses Projekt ist eine Antwort auf die Notwendigkeit, die bestehenden molekularen Epidemiologie-, One Health- und anthropologischen Kapazitäten der ausgewählten Länder zu verbessern.

Kommentare

Schreibe den ersten Kommentar für diesen Artikel.

Comments are closed.