Konsument muss zahlen

Höhere Beiträge: Kosten für elektronische Gesundheitskarte steigen massiv

Noch bevor die elektronische Gesundheitskarte wirklich den versprochenen Nutzen für alle aufzeigen kann, ist erneut von Mehrkosten die Rede. Kosten, die letztlich durch den Versicherten getragen werden. Die Kassenbeiträge werden erneut steigen. Allein die zusätzliche Telematik-Infrastruktur für Klinikambulanzen und Versorgungszentren soll noch einmal 100 Millionen Euro kosten.

Elektronische Gesundheits-Karte

Mangelnder Datenschutz: Start der Telemedizin droht zu scheitern

Viele Ärzte weigern sich, beim Online-Abgleich für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) mitzumachen. Sensible Patientendaten dürften nicht zentral gespeichert werden. Die Krankenkassen gehen in die Offensive und fordern dafür Sanktionen: Den Medizinern soll ein Teil ihres Honorars gestrichen werden. Die Einführung der eGK und der Start der Telemedizin droht am mangelnden Datenschutz zu scheitern.

Karte bringt keinen Nutzen

Ärzte wehren sich gegen Sanktions-Drohung der Krankenkassen

Beim Debakel um die elektronische Gesundheitskarte wollen die Krankenkassen die Pflege der Stammdaten auf die Ärzte abwälzen. Zur Not sollen Sanktionen die Ärzte in die Verantwortung zwingen. Für die Mediziner ist das „inakzeptabel“. Die Krankensassen haben seit 2008 über 800 Millionen Euro in das IT-Projekt gesteckt – bislang ohne messbaren Erfolg.