Risiken und Nebenwirkungen

Monsanto-Übernahme durch Bayer ist noch lange nicht fix

Die Übernahme von Monsanto durch Bayer ist noch lange nicht gesichert: Die Vereinbarung enthält für Bayer einige gefährliche Fallen. Eine höhere Verschuldung, verstimmte Investoren und eine Herabstufung der Bonität könnten die Folgen sein. Die Wettbewerbsbehörden werden sich den Deal sehr genau ansehen, weil der neue Konzern eine fast monopolartige Marktmacht hat.

Vor Abstimmung

Glyphosat: Widerstand in der Bevölkerung wächst

Die Mehrheit der Deutschen ist gegen eine erneute Zulassung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat. Die meisten seien im Gegenzug auch bereit, mehr Geld für Lebensmittel zu bezahlen, wenn die Landwirtschaft auf Glyphosat verzichte. Kurz vor der neuen Abstimmung am Freitag haben sich auch Europaabgeordnete noch einmal in einem Brief an die Bundesregierung gewandt und diese aufgefordert, keiner Zulassung zuzustimmen.

Schnelle Kehrtwende

Sieg für Monsanto: EU-Parlament stimmt für Glyphosat-Zulassung

Trotz des großen Widerstands der EU-Bürger gegen das Pflanzenschutzmittels Glyphosat hat das EU-Parlament nun doch einer neuerlichen Zulassung zugestimmt. In einer nicht-bindenden Resolution stimmte die Mehrheit der EU-Abgeordneten am Mittwoch dafür, das Unkrautvernichtungsmittel in der EU nur noch für sieben statt wie bisher 15 Jahre zu genehmigen.

Keine Einigung

EU-Parlament verschiebt Abstimmung über Glyphosat-Zulassung

Das EU-Parlament soll entscheiden, ob das Pflanzenschutzmittel Glyphosat in der EU eine neuerliche Zulassung für 15 Jahre erhält. Während eine EU-Behörde Glyphosat als wahrscheinlich nicht krebserregend einstuft, warnen andere Organisationen wie die WHO davor. Die Zulassung ist äußerst umstritten. Erst kürzlich zeigte eine Untersuchung der Heinrich Böll Stiftung, dass sich selbst im Urin Glyphosat nachweisen lässt, weil es über die Nahrung und das Trinkwasser in den Körper gelangt.